Monat: November 2015

Blutdruck senken mit mediterraner Kost

Blutdruck senken mit mediterraner Kost

mediterranean-food-wine-19183332Olivenöl: Dieses Öl enthält eine Substanz mit dem Namen Oleuropein.  Sie ist verantwortlich für den leicht bitteren Geschmack und senkt den Blutdruck, indem sie die Arterien weitet. Auch das reichlich enthaltene Vitamin E hilft dabei. Die Ölsäure im Olivenöl wird ebenfalls für den blutdrucksenkenden Effekt verantwortlich gemacht. Obendrein liefert Olivenöl essenzielle, also lebensnotwendige Fettsäuren. Zum Erhalt seiner Qualität muss man das Öl bei Zimmertemperatur und dunkel aufbewahren. Die Fruchtteilchen, die die Trübheit verursachen und sich bei Kühlschranktemperatur absetzen, enthalten besonders viel Vitamin E.

Fisch: Fette Seefische wie Hering, Lachs, Makrele, Thunfisch und Sardinen liefern sehr viele Omega -3-Fettsäuren, die besonders wertvoll für das Herz-Kreislauf- System sind. Man sollte zweimal pro Woche etwa 200 Gramm Seefisch essen.

Frische Kräuter: Verwenden Sie statt Salz lieber frische Kräuter zum Würzen Ihrer Speisen.

Fettarme Milchprodukte: Greifen Sie hier am besten zu Bio-Qualität, denn diese enthalten mehr Omega-3-Fettsäuren als konventionelle Produkte aus Massentierhaltung.

Wenig Fleisch: Fleisch, vor allem rotes Fleisch von Rind, Lamm oder Schwein, ist nicht gesund und sollte möglichst wenig verzehrt werden. Besser ist Geflügel, wobei auch die Bio-Ware besser ist. Ziehen Sie Ihrer Gesundheit zuliebe Vegetarisches vor.

Mediterraner Lebensstil – Ursache eines langen Lebens?south

Die Mittelmeerdiät lockt mit Genuss ohne Reue und verspricht  dazu ein langes Leben. Und tatsächlich: Mit viel frischem Obst und Gemüse, Olivenöl statt Butter, Speck und Sahne, weniger Fleisch, weniger Stress und mehr Gelassenheit lebt es sich einfach besser, gesünder und länger. Nicht nur das tägliche Glas Rotwein, das native Olivenöl, der Knoblauch und die Tomaten, sondern vielmehr die gesunde mediterrane Kost in Kombination mit einem aktiven und zugleich gelasseneren Lebensstil scheint die Ursache dafür zu sein, dass die Menschen im Mittelmeerraum gesund alt werden.

Ein Familienbezogenes Leben, Licht (viel Licht hebt die Stimmung, senkt den Appetit, optimiert den Stoffwechsel sowie die Immunabwehr und steigert die Leistungsfähigkeit). Sonne, Bewegung, Luft, Leben in Einklang mit den Tages- und Jahreszeiten – auch das spielt eine Rolle. Und natürlich die Esskultur: Hier wird nicht mal eben ein Hamburger zwischen die Zähne geschoben – mediterranes Leben bedeutet Zeit zum Essen und Genießen und die Vermeidung von Stress. Die Siesta nach dem Mittagessen gehört selbstverständlich dazu.

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Tatsächlich zeigten Studien, dass ein Nickerchen am Mittag das Risiko deutlich vermindert, an Kreislauferkrankungen zu sterben. Erklärt wurde dies mit Stressabbau. Das regelmäßige Schläfchen ist eine wahre Naturarznei. In der Kürze liegt die Würze: Ein Mittagsschlaf, der länger als 20 Minuten dauert, führt nur dazu, dass man sich nachher wie gerädert fühlt und nachmittags nicht mehr leistungsfähig ist.

Es ist wichtig, das aktive Leben zu verlängern und nicht eines Tages das Sterben mittels Maschinen in die Länge zu ziehen. In dieser Hinsicht sollten uns die Menschen in mediterranen Gefilden Vorbild sein.

Die fünf Emotionen

Die fünf Emotionen

Die fünf Elemente

Die chinesische Medizin unterscheidet gemäß den fünf Elementen fünf innere Ursachen für ein Ungleichgewicht des Qi in unserem Körper. Diese fünf Ursachen werden die fünf Emotionen oder Leidenschaften genannt. Noch einprägsamer ist die Bezeichnung fünf Dämonen oder Drachen.

Diese sind: Zorn, Freude, Kummer, Grübeln und Traueremotions

Bei all diesen Gefühlzuständen handelt es sich nicht zwingend um etwas Negatives. Zorn und Trauer sind ganz natürliche Reaktionen auf bestimmte Lebenssituationen. Auch hat jeder von uns einmal Kummer und grübelt über sein Leben nach. Und was bitte schön, soll an Freude krank machen?

An dieser Stelle ist es wichtig, sich vor Augen zu halten, dass mit den fünf Leidenschaften keine herkömmlichen Gefühle gemeint sind. Gefühle kommen und gehen wie Vögel.

Wenn sich Gefühle in unserem Leben einnisten, beginnen sie uns zu beherrschen. Wir haben keine Kontrolle mehr über sie, sie aber über uns. Wenn der Zorn nicht verraucht, die Trauer von uns Besitz ergreift und das Grübeln zum Zwang wird, werden aus Gefühlen Dämonen. Auch übertriebene Freude gehört dazu.

Kennen auch Sie Menschen, die scheinbar nicht in der Lage sind, sich einfach mal zu ärgern? Die ihre Umwelt mit ihrem Zwangsoptimismus überschütten? Die alles „super“ finden und immer ausgelassen, heiter und lustig sind? Dann wissen Sie etwa, was mit dem Dämon der Freude gemeint ist.

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Die fünf Leidenschaften und ihre Entsprechungen

Jede der fünf Leidenschaften wird einer der fünf Organfunktionen zugeordnet sowie einem Element. Sie entsprechen einer übertriebenen Ausdrucksform dieses Elements und schaden so dem entsprechenden Organ. Auf diese Weise bringen sie das innere Gleichgewicht der Kräfte durcheinander und beeinträchtigen unsere Gesundheit.

Übermäßiger Zorn ist eine Entsprechung von Holz und schadet den Funktionen der Leber.

Übertriebene Freude bringt das Qi des Herzens aus der Balance und entspricht Feuer.

Wer sich zu viele Sorgen macht, schadet der Milz. Es handelt sich um eine Übertreibung des Elements Erde.

Nicht enden wollende Trauer entspricht dem Element Metall und schadet dem Qi der Lunge.

Übertriebene Angst ist eine Wasserentsprechung und schadet der Niere.

Der richtige Umgang mit Dämonen

Machen Sie bewusst, dass den fünf Leidenschaften die gleiche Kraft zugrunde liegt, die auch unser Leben aufrechterhält – nur dass sie aus dem Gleichgewicht geraten ist. Heilung bedeutet also nicht, diese Gefühle künftig zu unterdrücken, weil wir damit den Fluss des Qi als solchen unterdrücken würden. Vielmehr geht es darum, die Kraft, die hinter diesen Leidenschaften steckt, als Fähigkeit zu erkennen und in gemäßigte Bahnen zu lenken – ähnlich wie wir im Feng Shui Sha Qi in Sheng Qi umwandeln, indem wir seinen Fluss lenken.

Die gute Absichtcontrol-emotions

Wie können wir die fünf Dämonen in gute Geister verwandeln? Zunächst gilt es, sich bewusst zu machen, dass hinter allen starken Gefühlen wie Zorn, übertriebener Freude, Grübelei, Trauer und Angst Kräfte stecken und dass diese Emotionen nicht verkehrt oder falsch sind, sondern lediglich Ausdruck ihrer Gegenwart. Das heißt also: Jedesmal wenn wir uns zornig, traurig oder besorgt fühlen, wissen wir zumindest eines – dass wir Kraft in uns haben!