Anti-Krebs-Wunderwaffe = Der Muskel

Anti-Krebs-Wunderwaffe= Der Muskel

Der Muskel als Anti-Krebs-Wunderwaffemuscels

Muskeln funktionieren wie eine Großfabrik. Hier werden aus neun lebenswichtigen Aminosäuren neue, komplexe Eiweißverbindungen zusammengefügt. Damit ist Eiweiß extrem wichtig für sämtliche Aktionen eines schlagkräftigen Immunsystems. Je mehr Sie Ihrem Muskel geben, desto besser funktioniert er. Je besser er funktioniert, desto mehr Glukose verbraucht er. Und je mehr Glukose er verbraucht, desto weniger Energie geht an die Krebszellen.

Also: Ein sportlicher Muskel ist schlecht für die Krebszellen und gut für Sie!

Mehr Sport heißt weniger Entzündungsherde

Ihre Muskeln können aber noch mehr, als Glukose zu verbrennen: Wenn ein Muskel keine Energie hat, das heißt kein Glykogen als gespeicherten Zucker, dann produziert er schnell viel Interleukin-6. Dieses IL 6 ist ein entzündungshemmender Stoff, den jede Muskelfaser massenweise herstellt. Die Werte steigen  beim Sport um das Hundertfache im Blut an. Sie wirken damit gegen den sogenannten Tumornekrosefaktor TNF, ein Botenstoff, der Entzündungen steigert und damit dem Krebs Tür und Tor öffnet.

Aktiviere man seine Muskeln nicht, produziere man wenig IL-6, aber viel TNF. Deshalb hat der Mensch  dann keinen Schutz. Und deshalb sei Bewegung gleichzeitig Vorbeugung gegen und Therapie von vielen Lifestyle – Erkrankungen. Nach dem Training bleibe IL-6 über viele Stunden hinweg erhöht. Ein super Schutz – direkt aus dem Muskel.

Der Muskel spielt die Hauptrolle für ein starkes Immunsystem! Wir haben dieses Organ gründlich unterschätzt.

Und wir tun es heute noch. Dabei gibt es schon etliche Studien, die den Zusammenhang zwischen vielen Muskeln und wenig Krebs beweisen.

Ergebnis: Je mehr Muskelmasse und Muskelkraft, desto weniger Krebs!

Laufen Sie los. Machen Sie Ihre Muskeln fit. Schließlich geht es um Ihr Leben!

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Hormone in der Achterbahn

Über diesen Zusammenhang denken wir oft  nicht nach – und doch ist er entscheidend für unsere Gesundheit: Wer sich bewegt, hat einen balancierten Hormonhaushalt. Und wer lieber auf dem Sofa sitzt, schickt seine Hormone auf Achterbahnfahrt! Das kann richtig gefährlich werden.

Sexualhormone: Sport reguliert den Überschuss von Sexualhormonen, die das Wachstum der Zellen anregen. Und damit auch das Wachstum von Krebszellen, wenn sie sich zu viele davon in unserem Körper befinden. Sport hilft dabei, diese Hormone abzubauen.

Cortisol: Sportliche Bewegung führt dazu, dass mehr Cortisol ins Blut gelangt. Bekannt ist Cortisol als Stresshormon, weil es bei Stress stärker ausgeschüttet wird und zu viel Cortisol im Körper zu Symptomen wie Müdigkeit und Schwäche führen kann. Eigentlich Cortisol ist ein lebenswichtiges Hormon. Es beeinflusst den Blutzuckerspiegel, den Fettstoffwechsel und es wirkt entzündungshemmend. Wer Sport treibt, bekommt genug Cortisol mit sehr vielen positiven Nebenwirkungen. Zum Beispiel Glücksgefühle!

Endorphine: Sport macht glücklich. Denn wenn wir uns bewegen, werden Glückshormone ausgeschüttet. Gut trainierte Läufer wissen das zu schätzen und möchten auch nicht mehr auf dieses Glücksgefühl verzichten.

Insulin: Es ist das Blutzuckerhormon, Insulin, das den Zucker vom Blut in die Muskelzellen transportiert. Allerdings kümmern sich Muskeln, die überwiegend gar nichts tun, wenig um die Lieferungen des Insulins. Manche sogar überhaupt nicht: Sie sind insulinresistent geworden. Das ist ganz schlecht. Denn der Zucker kann nicht einfach munter im Blut weiterschwimmen – das ist gefährlich für den Körper. Deshalb lagert unser Körper ihn lieber ein, und zwar als Fettpolster.

Was passiert, wenn wir nun auf dem Sofa sitzen und stopfen Knabbereien in uns hinein? Der Blutzuckerspiegel steigt, Insulin wird in großen Mengen ausgeschüttet, die Muskeln verbrennen den Zucker nicht, wir werden fett. Und was machen die Krebszellen? Nutzen Insulin auch noch als Wachstumsmotor!

Muskeltraining macht die Zellen wieder empfänglich für das Insulin. Fakt ist: Ein starker Muskel nimmt Diabetes und Krebs die Grundlage.

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Trainieren Sie ihre Muskeln, damit Sie dem Krebs den Zucker vor der Nase wegschnappen!