Kalorien und Kohlenhydrate

Kalorien und Kohlenhydrate

Kalorien und Kohlenhydrate – was zu viel ist, ist zu viel!

Noch unsere Großeltern und Eltern haben körperlich meist hart gearbeitet. Sie verbrauchten dadurch viel Energie und konnten auch dementsprechend viele Kalorien zu sich nehmen. Auch kohlenhydratreiche Mahlzeiten auf Basis von Brot, Kartoffeln und Nudeln waren dank reichlich Muskelarbeit meist kein Problem.still-life-bread-rolls-baguette-22545

Heutzutage bewegen wir uns jedoch immer weniger. Wir legen unseren Weg zur Arbeit im Auto oder mit Bus und Bahn zurück, sitzen meist den langen Tag am Schreibtisch und abends vor dem Fernseher oder Computer. Und häufig fehlt nach Feierabend die Lust, regelmäßig Sport zu treiben.

An unseren Essgewohnheiten hat sich allerdings wenig geändert. Wir nehmen Kalorien und Kohlenhydrate in großen Mengen zu uns, die unseren tatsächlichen Bedarf übersteigen. Damit ist unser Stoffwechsel auf Dauer überfordert. Zu viele Kalorien und Kohlenhydrate machen nicht nur dick, sondern langfristig auch krank.

Low-Carb = Kohlenhydratarm Ernährungsweise

Low-Carb ist eine Ernährungsweise, bei der der tägliche Kohlenhydratanteil in der Nahrung bewusst reduziert wird. Dabei wird insbesondere der Verzehr von zucker- und stärkehaltigen Lebensmittel eingeschränkt. Das unterstützt den Stoffwechsel und beugt Heißhungerattacken und einer übermäßigen Aufnahme von Kalorien vor.

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Eine Reduktion der täglichen Kohlenhydratmenge auf etwa 80 bis 130 Gramm wird in der Regel sehr gut akzeptiert und lässt sich einfach umsetzen. Mit einer Zufuhr von max. 130 Gramm Kohlenhydrate pro Tag werden starke Blutzuckerschwankungen und entsprechende Insulinausschüttungen verhindert.

Damit die Kohlenhydrate aus der Nahrung verstoffwechselt werden können, wird Insulin benötigt. Werden häufig und viele Kohlenhydrate gegessen, steigt der Blutzucker an und die Bauchspeicheldrüse schüttet entsprechende Mengen an Insulin aus, um den Blutzucker wieder auf das Ausgangsniveau zu senken. Rasch abfallende Blutzuckerwerte lösen jedoch erneut Hungergefühle aus, die bevorzugt mit weiteren Kohlenhydraten bekämpft werden. Damit setzt sich die Spirale erneut in Gang und die sogenannte Kohlenhydratfalle schnappt zu – mit reichlich überflüssigen Kalorien im Gepäck.

Hohe Insulinspiegel im Blut führen außerdem dazu, dass Fett vermehrt gespeichert und schlechter verbrannt wird. Umgekehrt wird die Fettverbrennung bei niedrigen Insulinspiegeln angekurbelt und es wird weniger Fett deponiert. Niedrige Blutzucker- und Insulinspiegel schaffen also beste Bedingungen für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion – ganz ohne Hunger oder Verzicht. Wasser-, ballaststoff- und eiweißreiche Lebensmittel sorgen für eine gute und lang anhaltende Sättigung, was uns automatisch weniger essen lässt.protein

 

Und, was man gar nicht oft genug erwähnen kann: Auch unabhängig von einer Gewichtsabnahme verbessern sich Stoffwechselparameter wie Blutdruck, Blutfettwerte, Harnsäure oder Entzündungswerte.